Membranes_ventilation_ePTFE_GERGOVENT

ENTLÜFTUNGSMEMBRANEN

Für Märkte wie Automobilelektronik, Sensoren oder elektrische/elektronische Komponenten im Allgemeinen ist die Belüftung von Gehäusen ein wichtiges Thema.
Der Betrieb elektrischer oder elektronischer Komponenten erzeugt Wärme und einen Druckanstieg im Inneren des Gehäuses. Dieser Überdruck und diese Wärme müssen effizient abgeleitet werden, um schwere Schäden an den Komponenten selbst oder an den Gehäusedichtungen zu vermeiden.

Die Gergovent Lüftungsmembranen

GERGONNE stellt jedes Jahr mehrere Millionen ePTFE-Belüftungsmembranen (Entlüftungsöffnungen) her und fasst seine Standardlösungen in der Produktreihe GERGOVENT zusammen.
Anhand von Tests, die in unserem Labor durchgeführt werden, können wir die für die Marktanforderungen am besten geeigneten Membranen auswählen und ihre Leistungsmerkmale (Luftdurchsatz, MVTR, Wassereindringdruck, Klima- und Temperaturzyklus usw.) überprüfen.
Die von GERGONNE angebotenen Belüftungsmembranen wurden entwickelt, um verschiedene Probleme zu lösen:

  • sicheres Verhindern des Eindringens von Wasser, Staub und Verunreinigungen in die Gehäuse
  • schnelles Ausgleichen von Überdruck und Ableiten von Wärme
  • effizientes Ableiten von Feuchtigkeit, um Kondensation zu vermeiden

Die ePTFE-Belüftungsmembranen GERGOVENT sind als PFOA-frei (Perfluoroctansäure) zertifiziert, verbessern die Lebensdauer elektronischer Bauteile und erhöhen deren Zuverlässigkeit.

Unsere ePTFE-Belüftungsmembranen können für zahlreiche Anwendungen eingesetzt werden: Automobilbeleuchtung (Scheinwerfer und Rückleuchten), Elektronikkarten, Sensoren, Kameras, kleine Elektromotoren (z. B. Fensterhebermotoren) usw.

Unsere schwarzen VM13-Membranen (VM13-RD01, VM13-RD02 oder VM13-RD03) weisen die folgenden technischen Merkmale auf:

Luftdurchsatz bei 70 mbar: > 250 ml/min/cm²
Wassereindringdruck (30 s): ≥ 1 bar
Betriebstemperatur: -40°C to 150°C

In verschiedenen Größen erhältlich.

Produkt Standardform Außenabmessungen (mm) Innenabmessungen (mm) Luftdurchsatz bei 70 mbar (pro Teil) PDF
VM13-RD01 Kreis 10 5.5 > 60 ml/min Technisches Datenblatt
VM13-RD02 Kreis 12.7 7.1 > 97 ml/min Technisches Datenblatt
VM13-RD03 Kreis 19.05 8.9 > 155 ml/min Technisches Datenblatt

Unsere gelben VM15-Membranen (VM15-RD01, VM15-RD02 oder VM15-RD03) weisen die folgenden technischen Merkmale auf:

Luftdurchsatz bei 70 mbar: > 500 ml/min/cm²
Wassereindringdruck (30 s): ≥ 0.8 bar
Betriebstemperatur: -40°C to 150°C

In verschiedenen Größen erhältlich.

Produkt Standardform Außenabmessungen (mm) Innenabmessungen (mm) Luftdurchsatz bei 70 mbar (pro Teil) PDF
VM15-RD01 Kreis 10 5.5 > 120 ml/min Technisches Datenblatt
VM15-RD02 Kreis 12.7 7.1 > 195 ml/min Technisches Datenblatt
VM15-RD03 Kreis 19.05 8.9 > 310 ml/min Technisches Datenblatt

GERGONNE hat eine neue Lüftungsmembran (VM16) entwickelt. Dank ihres Designs hält sie harten Belastungen noch besser stand.

Dank der Side Protect-Technologie (Patent angemeldet) bieten unsere ePTFE-Lüftungsmembranen VM16 eine hervorragende Haftung und halten dem Wasserdruck noch besser stand.

Die schwarze VM16-Membran (VM16-RC01) weist die folgenden technischen Spezifikationen auf:

Luftdurchsatz bei 70 mbar: > 250 ml/min/cm²
Wassereindringdruck (30 s): ≥ 1 bar
Betriebstemperatur: -40°C to 150°C

Produkt Standardform Außenabmessungen (mm) Innenabmessungen (mm) Luftdurchsatz bei 70 mbar (pro Teil) PDF
VM16-RC01 Rechteck 40 x 19.5 30 x 9.5 > 712 ml/min Technisches Datenblatt

Häufig gestellte Fragen

  • Die Entscheidung für eine selbstklebende Entlüftungsmembran anstelle eines Gewinde- oder Schraubsystems hängt von wichtigen technischen, industriellen und wirtschaftlichen Kriterien ab. Dies gilt insbesondere für anspruchsvolle Branchen wie die Automobilindustrie, die Embedded-Elektronik und ADAS-Ausrüstung.

    • Ultrakompaktes Design für Anwendungen mit begrenztem Platzangebot

    GERGOVENT-Klebeentlüftungsmembranen zeichnen sich durch ein extrem flaches Profil aus. Durch dieses Design eignen sie sich ideal für Anwendungen mit sehr begrenztem Platzangebot, wie z. B. Bordkameras, Automobilradare, ADAS-Sensoren und optische Module.
    Im Gegensatz zu Gewinde- oder Einschraublösungen erfordern Klebeentlüftungsmembranen keine Bohrungen oder mechanischen Einsätze. Dadurch maximieren sie die interne Raumoptimierung und vereinfachen die Integration in miniaturisierte Gehäuse.

    • Schnelle und sichere Integration in die Produktion

    Eine selbstklebende Entlüftungsmembran ermöglicht eine schnelle und einfache Installation ohne spezielle Werkzeuge.
    Zu den Vorteilen für die Montagelinie gehören:
    – reduzierte Installationszeit
    – weniger menschliche Fehler
    – verbesserte industrielle Wiederholbarkeit
    Dadurch verbessern Hersteller sowohl die Produktivität als auch die Qualität in der Massenproduktion.

    • Reduzierte mechanische Belastung der Gehäuse

    Gewinde- oder Einschraubsysteme erzeugen Spannkräfte, die zu Rissen in dünnen Kunststoffgehäusen oder lokalen Verformungen führen können.
    GERGOVENT-Klebeventilationsmembranen eliminieren diese Risiken, da sie keine mechanische Belastung auf das Gehäuse ausüben.

    • Gewichts- und Volumenersparnis (entscheidend im Automobilbereich)

    In der Automobilindustrie zählt jedes Gramm. Selbst geringe Gewichtsreduzierungen können die Gesamtleistung eines Fahrzeugs verbessern. Klebeventilationsmembranen bieten:
    – geringeres Gewicht
    – minimalen Platzbedarf
    – keine zusätzlichen mechanischen Teile
    Dies stellt einen strategischen Vorteil für eingebettete Elektronikarchitekturen dar.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entscheidung für eine GERGOVENT-Klebeventilationsmembran folgende Vorteile mit sich bringt:
    – optimierte Integration
    – verbesserte mechanische Zuverlässigkeit
    – geringere Montagekosten
    – Dichtungsleistung gemäß Automobilstandards
    Es ist die am besten geeignete Lösung für kompakte Elektronikgehäuse, die anspruchsvollen Umgebungen ausgesetzt sind.

  • Die Beständigkeit einer selbstklebenden Entlüftungsmembran gegenüber Hochdruckwasserstrahlen hängt direkt von drei entscheidenden Parametern ab:
    – Membrankonstruktion
    – Klebstoffleistung
    – mechanische Festigkeit der Mehrschichtstruktur

    Nicht alle auf dem Markt erhältlichen Klebefolien sind so konstruiert, dass sie aggressiven Hochdruckstrahlumgebungen standhalten, insbesondere in Automobilanwendungen.

    Unter Hochdruckstrahlbelastung können verschiedene Phänomene die Dichtungsleistung beeinträchtigen: Ablösen oder Abblättern des Klebstoffs, mechanische Verformung der Membran oder Verlust der Haftfähigkeit.
    Generische Membranen sind in der Regel nicht für diese extremen hydrodynamischen Belastungen ausgelegt.

    Ausnahme: Entlüftungsmembran VM16 von GERGOVENT

    Einige hochleistungsfähige technische Membranen, wie beispielsweise die VM16 von GERGOVENT, wurden speziell für diese extremen Bedingungen entwickelt.

    • Side Protect-Technologie (zum Patent angemeldet)

    Die VM16 verfügt über ein exklusives Side Protect-Design, das das Risiko des seitlichen Eindringens von Wasser bei hoher Druckstrahlbelastung begrenzt.

    • Verstärkte Mehrschichtstruktur

    Ihre Struktur kombiniert:
    – ePTFE für Atmungsaktivität und hydrophobe Barriereeigenschaften
    – Polyamid für mechanische Robustheit
    Diese Architektur bietet eine mechanische Festigkeit von mehr als 40 N und gewährleistet eine ausgezeichnete Schälfestigkeit.

    • Sehr hohe Druckstrahlleistung

    Die VM16-Membran weist eine Beständigkeit gegen Wasserstrahlen von bis zu 200 bar auf. Damit unterscheidet sie sich deutlich von den meisten handelsüblichen selbstklebenden Entlüftungsmembranen.

    Nicht alle selbstklebenden Entlüftungsmembranen weisen unter Hochdruck-Wasserstrahlen die gleiche Leistungsfähigkeit auf. Eine speziell entwickelte technische Lösung wie GERGOVENT VM16 ist unerlässlich, um Folgendes zu gewährleisten:
    – mechanische Festigkeit
    – Haftungsstabilität
    – Einhaltung der Dichtungsanforderungen
    – langfristige Haltbarkeit

    In anspruchsvollen Automobil- oder Industrieumgebungen macht das Membrandesign den Unterschied.